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tectraxx

Android macht Lust auf mehr

Es könnte aber auch heißen: Android macht Lust auf Süßes. Denn das Betriebssystem von Google punktet nicht nur in der Anwendung, sondern benennt seine Versionen auch nach Süßspeisen.

Es verwundert nicht, dass immer mehr Smartphone-Hersteller auf das Betriebssystem von Google setzen. Das HTC Dream, auch bekannt als Google G1, war das erste Android-Handy (mit Version 1.1), doch relativ bald folgten weitere von HTC, aber auch von Acer, LG, Motorola, Samsung, Sony Ericsson und anderen. Mit immer wieder verbesserten Android-Versionen, deren schmackhafte Namen nach Alphabet sortiert sind (siehe Kasten) drängte Android auf den Smartphone-Markt. Seit Oktober 2011 ist die Version 4.0 mit Gesichtserkennung am Markt und brachte viele Features, die bislang nur auf Tablet PC’s (wie das Google Android Tablet oder Samsung Galaxy Tab) verfügbar waren auch aufs Handy. Doch was zeichnet Android eigentlich aus? Zum einen ist es Open Source, d.h. Programmierer können sich an der Weiterentwicklung beteiligen. Außerdem sind umfangreiche Erweiterungsmöglichkeiten mittels Applikationen wie Spiele, Navigationssoftware etc. möglich. Im Android Market gibt es davon über 80.000 dieser so genannten Apps, die meisten sind allerdings in englischer Sprache und zum Teil kostenpflichtig. Der Download funktioniert via Mobilfunknetz oder WLAN. Zum anderen können Internetseiten wie am PC abgerufen werden, besonders hervorzuheben ist dabei, dass auch Websites auf Flash-Basis seit Version 2.2 problemlos angezeigt werden. Wer schon einen Google-Account mit Mail- und Kalenderfunktion nutzt, kann jederzeit und automatisch seinen Posteingang, Kontaktdaten und Termine via Google synchronisieren. Doch wie bei allen Smartphones ist Vorsicht geboten: Für Vielsurfer empfiehlt sich ein All-Inclusive-Datenpaket; wer dem ständigen Synchronisieren entgegnen will, muss die Funktion „Datenroaming” erst beenden, da diese ab Werk aktiviert ist. Mit so genannten Widgets lässt sich der Android-Startbildschirm auch individuell gestalten: Programmverknüpfungen, animierte Hintergründe, die Wettervorhersage oder der Facebook- bzw. Twitter-Account – ohne auch nur ein Programm zu starten, ist alles mit einem Blick auf dem Multi-Touchscreen (je nach Hersteller und Gerät teils in Verbindung mit einer aufschiebbaren Tastatur) zu sehen. Man munkelt, dass 2012 Version 5.0 zu haben sein wird – Details sind zu Redaktionsschluss allerdings nicht bekannt.

Anekdote: Android - Die süße Versuchung
Sie sind in aller Munde – die köstlich klingenden Namen des Google-Betriebssystem Android. Doch die Gerüchteküche ist sich einig: Egal wie die Namen der einzelnen Versionen zu Stande gekommen sind – sie sind: süß! Denn von Version 1.5 („Cupcake”), 1.6. („Donut”) über 2.0 und 2.1 („Eclair”), 2.2 („FroYo” für Frozen Yoghurt), 2.3 („Gingerbread”) und 3.0 („Honeycomb”) bis hin zur aktuellen Version 4.0 („Ice Cream Sandwich”) wurden sie in alphabetischer Reihenfolge nach Desserts benannt. 2012 führt die Android 5.0-Version „Jelly Bean” diesen lukullischen Brauch weiter.